Exzellentes Management im Gesundheitswesen
28.07.10 07:44

Zitat des Tages

"Wenn wir uns aufrichtigen Herzens der Qualität verpflichten, funktioniert fast jede Methode....

26.07.10 22:06

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27.07.10 16:57

(Spiegel) Warum die Deutschen immer öfter im Krankenhaus landen

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Anmerkung:Der Titel ist zwar irreführend. Statt "Warum?" müsste sicher "Unter...

25.07.10 12:57

Die Effizienz steigern und damit eine neue Kultur der Zusammenarbeit starten (I)

Unkorrigierte Vorabveröffentlichung des Editorials zu hmanage Newsletter 428

Wer sich – wie der...

23.07.10 12:19

(Urgent Matters) Wertstromdiagramm Live im St. Luke’s Episcopal Hospital in Houston

(Urgent Matters) Value Stream Mapping Live im St. Luke’s Episcopal Hospital in Houston

Value...

21.07.10 18:20

(KHN) „Mystery-Kunden“ in der Krankenbehandlung offenbaren ärztliche Schwächen

'Mystery Patients' Study Says Doctors Can Miss Health's Social Determinants…

…Mehr

17.07.10 10:43

(KHN) “Accountable Care” das nächste Abrechnungssystem?

New Hampshire Launches Accountable Care Pilot Ahead Of Schedule…

…Mehr

Anmerkung:Eine...

15.07.10 14:58

(Slate) US-Astronaut wird zum Sicherheitsexperten im Gesundheitswesen

Risky Business: James Bagian—NASA astronaut turned patient safety expert—on Being...

15.07.10 14:47

(Las Vegas Sun) Eine ungeschminkte Bestandsaufnahme der örtlichen Krankenhausqualität

Do no harm: hospital care in Las Vegas…

…Mehr

Anmerkung:Herzerfrischend angesichts des...

Das Ziel: Eine Krankenbehandlung hoher Qualität bezahlbar halten.












Die Realität: Kaum Qualitäts- und Kostentransparenz. Dafür teuer.

Deutschlands Gesundheitswesen zählt in vielerlei Hinsicht zur Weltspitze. Mit seinem flächendeckenden Leistungsangebot, mit seinen gut ausgebildeten Menschen, einer insgesamt opulenten Ausstattung und einem nahezu unbeschränkten Zugang  zum  Weltmarkt an Medikamenten und sonstigen Ge- und Verbrauchsgütern. Und mit einer Krankenversicherung, die bisher nahezu niemanden ausläßt.

Die Politik sorgt sich - soweit nicht alle möglichen Interessen hineinspielen - vor allem um die Bezahlbarkeit und um die "gerechte" Verteilung der Zahlungspflichten. Die "hohe Qualität der Krankenbehandlung " wird einfach angenommen. Die Belege sind eher schwach, wo es es um Methoden- und Ergebnistransparenz gehen sollte, also um die Notwendigkeit und die Wirksamkeit der Behandlung oder gar um deren Effizienz und Effektivität. Das wird heute zunehmend durch inhaltsleere Zertifikate übertüncht.

  • Bislang besteht kaum eine nachvollziehbare Ergebnistransparenz.

Ärzte sind es nicht gewohnt, ihr Handeln gegenüber "Laien" zu begründen. Sie doku-mentieren auch nicht gern, was sie tun ("Bürokratie!"). Beides mag auch am bislang eher schwachen "sauberen Wissen" (Antes) liegen, was die Kausalität der Kranken-behandlung und ihrer Ergebnisse betrifft. Zudem sehen Ärzte zumeist nur einen bruchteilhaften Ausschnitt des Behandlungsverlaufs eines jeden Patienten. Die hochgradige Fragmentierung der Behandlung wird zwar beklagt, doch angesichts der damit verbundenen Interessen kaum je in Frage gestellt.

  • Prozesse und Strukturen sind bisher kaum faktengestützt standardisiert

Während beim Nachweis struktureller Mindestvoraussetzungen einer guten Behandlung ("Strukturqualität") gewisse Fortschritte zu verzeichnen sind und man bei einer Reihe von Behandlungen, im stationären Bereich allerdings nur ~ 20% aller Behandlungen (Mohr) und nicht einmal der häufigsten, in "kollegialen Dialogen" einiges für die Mindestqualität ("Prozessqualität") getan hat, ist das Ergebnis für den Patienten selbst bei der stationären Versorgung noch überwiegend unbekannt ("Ergebnisqualität"). Und das zum Festpreis (= G-DRG). Mit  "Bundesbasisfallwert" möglichst bundeseinheitlich! Für welches Ergebnis genau, bleibt offen.

  • Die Transparenz verschwindet in der Kalkulation von Durchschnitten.

Ärzte leisten der Entwicklung auch noch Vorschub: Wer Überflüssiges tut oder veran-lasst, weil dies zusätzliches Geld bringt, wer als Niedergelassener bei unveränderten Erlösen die Öffnungszeiten seiner Praxis kürzt und sich als Krankenhausarzt mit einem erlösoptimierenden Kodieren befasst und nicht allein auf beste Ergebnisse (und die geringsten Belastungen) für jeden einzelnen Patienten zielt, macht etwas grundfalsch. Kein Wunder, wenn so allmählich das Patientenvertrauen bröckelt.

  • Ohne Ergebnistransparenz auch keine sinnvolle Gesundheitsreform.

Die Politik doktert an der "gerechteren" Finanzierung herum und bringt dabei auch noch die bescheidensten Anfänge ins Trudeln (BQS, IQWiG), statt endlich für breite Methoden-, Verlaufs- und Ergebnistransparenz der Routine zu sorgen. Und dafür wirksame Anreize zu schaffen. Stattdessen nimmt sie immer noch ungerührt hin, dass nach wie vor für unbewiesene Methoden und die kontraproduktiv fragmentierte Organisation der Krankenbehandlung  viel Geld verschwendet wird: Die "Zitrone" ist noch lange nicht "ausgepresst"! Das Geld ist teilweise nur ziemlich falsch verteilt!

Bearbeitungsstand: 19.06. 2010.













Die Therapie: Ein werte- und ergebnisorientiertes Management.

Politik sollte für die nötigen Anreize sorgen, das Richtige zu tun. Zu den dort zu schaffenden Rahmenbedingungen gehören Mindestergebnisse der Krankenbehand-lung (inklusive Vermeidung von Komplikationen und Nebenwirkungen) sowie die Verpflichtung auf Methoden- und Ergebnistransparenz. Der Schlüssel für nachhaltige Verbesserungen liegt im Übrigen vor Ort. Natürlich bei Ärzten, Pflegekräften und anderen Health Professionals, doch vor allem an der Spitze der Gesundheitsinstitutio-nen: Bei einem nachvollziehbar werte- und ergebnisorientierten Management. Von den Verantwortlichen ist künftig mehr zu fordern als - von der "schwarzen Null bis zur Maximiewrung des "Shareholder Value" - ökonomischer Erfolg:

  • Die dauerhafte Bezahlbarkeit der Erzielung der bestmöglichen Gesundheit.

Genauer gesagt eine nachweislich hohe Behandlungsqualität (= Medical & Service Outcomes). Eine hohe Wertschöpfung für jeden einzelnen Patienten und für die Gesell-schaft [= (Medical & Service Outcomes) / Cost Outcomes] im nationalen und im inter-nationalen Vergleich. Und deren kontinuierliche Verbesserung. Aus fachlicher Sicht und aus der "subjektiven" Sicht von Patienten und Angehörigen. Das wird ohne eine durchgreifende Verbesserung der Arbeitsbedingungen oft nicht zu haben sein. Umso wichtiger ist die Sicht der Mitarbeiter. Zunächst - entsprechend kommuniziert - bei den Pionieren unter den Leistungserbringern. Dann werden die anderen schon folgen.

  • Es geht - mit anderen Worten - um den höchstmöglichen Stakeholder Value.

Der müsste - nicht zuletzt mit Hilfe der Politik - zum Auswahlkriterium für die Anbieter von Gesundheitsleistungen (und für die Krankenversicherung) werden. Die sollten sich dafür sukzessive bestmöglich (neu) organisieren können. Dann würden sich angesichts einer heute keineswegs schlechten Dotierung des Gesamtsystems die leichtfertigen Forderungen nach einer „Priorisierung“ oder „Rationierung“ rasch in Luft auflösen. Es würde nur ungleich weniger Geld auf dem Wege zu den Patienten versickern. So etwas lässt sich nicht durch Vorschriften erzielen. Das bedürfte eines konsequenten und mitreißenden Managements, das sich auf diese Prinzipien verpflichtet:

  • Menschlichkeit, Qualität und ethisches Verhalten zur Maxime zu machen.
  • Bei Patienten und Ärzten zum Leistungserbringer der Wahl zu avancieren.
  • Mit immer besseren Behandlungsergebnissen die Nachfrage zu steigern.
  • Jegliche Verschwendung systematisch 'auszukehren'.
  • Ein immer noch besserer Arbeitgeber zu sein als schon heute.
  • Im öffentlichen Ansehen zum vielgelobten 'Leuchtturm' zu werden.
  • Damit konkurrenzlos gute finanzielle Ergebnisse zu erzielen.

Wohlgemerkt unter den gleichen Randbedingungen der staatlichen Reglementierung wie alle anderen Leistungerbringer. Doch mit dem in diesem Zusammenhang zwingend zu schaffenden - jedermann zugänglichen - Nachweis, dass es sich hier keineswegs (wie bei den vorgeschriebenen "Qualitätsberichten") um ein Täuschungsmanöver oder um 'Werbelyrik' handelt, sondern um eine Faktenbeschreibung. Auf dem Weg zu immer besseren Ergebnisse bieten wir jede Menge Anregungen:

  • Mit praktischer Managementerfahrung in (Groß-)Projekten und an der Spitze von Gesundheitsunternehmen,
  • Mit Einblick in eine Vielzahl unterschiedlicher Gesundheitsinstitutionen und -systeme in Deutschland, in (fast ganz) Europa und in den USA,  
  • Mit Management- und Methoden-Know-how, das mit hohem Aufwand stets auf dem neuesten Stand der Erkenntnis gehalten wird
  • Mit Durchblick aus einem wirklich langjährigen Befassen mit ergebnisorientierten arbeitsteiligen Behandlungsprozessen

Wenn es um den strategischen Aufbruch Ihres Gesundheitsunternehmens und seiner Beschäftigten auf dem Weg zu Spitzenergebnissen geht, werden Sie kaum einen erfahreneren Partner als Begleitung finden. Wir können dabei helfen, Ergebnisverbes-serungen ganzheitlich anzugehen. Um dauerhaft erfolgreich zu sein - was auch immer der Gesetzgeber in Zukunft weiter treiben mag: In dezentraler Initiative!

Bearbeitungsstand: 04.05. 2010.


Profunde Erfahrung in vermehrten Unternehmenserfolg umsetzen.


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